Verleihung des Preises für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention 2017

Mittwoch, 20. September 2017
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Für seine bahnbrechenden Leistungen bei der Förderung einer besseren Händehygiene zur Vermeidung nosokomialer Infektionen hat der Schweizer Mediziner >>Professor Didier Pittet den „Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention 2017“ der Berliner Robert-Koch-Stiftung erhalten. Der Leiter der Abteilung für Krankenhaushygiene an den Genfer Universitätskliniken und Externe Leiter des WHO-Programms „Clean Care is Safer Care“ ist nach Professor Helge Karch (Münster) und Professorin Petra Gastmeier (Berlin) der dritte Preisträger der 2013 geschaffenen und mit 50.000 Euro dotierten Auszeichnung.

Den Preis überreichte Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, während eines Festakts am 20. September 2017 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin: „Händehygiene im Krankenhaus ist das A und O, wenn es um den Schutz der Patienten vor gefährlichen Infektionen geht. Es freut mich daher ganz besonders, dass der diesjährige Preis für Krankenhaushygiene dem international anerkannten Experten Professor Didier Pittet verliehen wird. Mit seiner Arbeit zur Verbesserung der Händehygiene leistet Professor Pittet einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Patientensicherheit.“

Der Robert-Koch-Preis für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention wird finanziell von B. Braun Melsungen AG und BARMER unterstützt.

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