Jeffrey V. Ravetch

Robert-Koch-Preis 2018

Für Jeffrey V. Ravetch hat sich ein alter Traum erfüllt. „Ich hatte schon immer diese kindliche Hoffnung, eines Tages sagen zu können, dass ich eine Krankheit erforscht, ihren Mechanismus verstanden, ein Therapeutikum dagegen entwickelt und nachgewiesen hätte, wie dieses Mittel den Verlauf der Krankheit verändert“, sagte er 2008 dem Fachblatt BioTechniques: „Und jetzt ist es endlich so weit.“ Mit einem rekombinanten Gammaglobulin hatte der US-Forscher die Möglichkeit eröffnet, Autoimmunerkrankungen, wie zum Beispiel Arthritis oder Lupus, in Zukunft sehr viel effektiver zu behandeln, als dies bisher möglich war. Auch die zweite und dritte Generation von therapeutischen Antikörpern gegen Krebs würde es ohne Ravetch nicht geben. Einige von ihnen sind schon zugelassen. Andere befinden sich in der Schlussphase der klinischen Prüfung.

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