Brigitte A. Askonas

Robert-Koch-Medaille in Gold 2007

Professorin Askonas wurde für ihre grundlegenden Forschungsarbeiten gewürdigt, die zur Aufklärung der Antigen-Erkennung durch T-Lymphozyten bei der Infektabwehr führten. Sie konnte zeigen, dass für Grippeviren spezifische Killer-T-Zellen zwar die Wirtszelle erkennen, zwischen den unterschiedlichen Subtypen der Grippeviren aber nicht unterscheiden. Dies hat große praktische Bedeutung, da Impfstoffe, die T-Zellen aktivieren, gegen unterschiedliche Grippevirus-Subtypen schützen können. Die jetzt verfügbaren Impfstoffe wirken über Antikörper, die spezifisch für einen Erreger-Subtyp sind. Deshalb wird jedes Jahr ein neuer Impfstoff zum Schutz vor der nächsten Grippewelle benötigt.

Professorin Askonas hat entscheidende Impulse für die Entwicklung von Impfstoffen gegeben, die auf der Grundlage von T-Lymphozten das Potenzial haben, Krankheits- erreger wie HIV, Tuberkulose, Malaria und die pandemische Grippe zu bekämpfen.

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